Lesung von Federica de Cesco

Heinz Ackle berichtet über die Lesung von Federica de Cesco für die Oberstufen-Schülerinnen am 23. Oktober 2017 in der Aula:

„Meitli – ihr müsst lernen Nein zu sagen!“

 

„Nein heisst Nein! Setzt euch durch, wenn ihr glaubt, etwas ist ungerecht.
Kämpft für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Ihr seid im Gegensatz
zu den Jungs mit mehr emotionaler Intelligenz ausgestattet. Setzt sie ein!“

Gestenreich und eindringlich sprach die 80-jährige Old Lady und Autorin Federica de Cesco zu den Mädchen der Oberstufe. Zuerst zögernd, dann zunehmend enthusiastischer folgten diese ungezwungen dem leidenschaftlichen Aufruf der Autorin. Das tat in der Mädchen-Seele unendlich gut.
Nicht von der weit entfernten Bühne herab, sondern vorne auf einem Stuhl nahe der Zuhörerinnen, in der linken Hand das Buch, in der rechten das Mikrophon, las Federica de Cesco ein Kapitel aus ihrem Roman: Aischa. Das Mädchen Aischa wächst in Paris auf. Doch als es sich verliebt, wird es von der Familie nach Algerien geschickt, wo es verheiratet werden soll.

Die Autorin inmitten der jubelnden Schülerinnen. (Foto Bernhard Rauh)

Viele der Schülerinnen wurden vorgängig von ihrer Lehrperson gebrieft und kamen mit vorbereiteten Fragen an die Lesung. Federica de Cesco beantwortete sie alle, so dass ein umfassendes Bild dieser aussergewöhnlichen Person entstand. Zum Schluss brandete eine Standing Ovation auf. Die Organisierenden:
Marion Köppl von der Schule und Andy Bürge, Präsident des Hilfswerkes Plan Zürich, überreichten Blumen und Schokolade. Die Lesung endete mit Autogrammen für die glücklichen Schülerinnen.

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